Volksinitiative Gesunde Krankenhäuser in NRW – für ALLE!

  • Beitrags-Kategorie:Aktion

– patientenorientiert, barrierefrei und selbsthilfefreundlich
– wohnortnah und bedarfsorientiert geplant für alle in NRW
– vollfinanziert durch das Land NRW
– mit guten Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten
– ein gemeinwohlorientiertes Gesundheitswesen – ohne Profite!

Das Sozialbündnis Krefeld unterstützt die Unterschriftensammlung der Initiative. Hier die Unterschriftenliste zum Download.
Weitere Informationen: www.gesunde-krankenhaeuser-nrw.de

Da die Listen zur Bestätigung der Stimmberechtigung an das Einwohnermeldeamt geschickt werden müssen, ist es wichtig, dass je Stadt oder Gemeinde möglichst eine eigene Liste verwendet wird.

Sammelstelle für die Listen ist das ALZ:
Ökumenisches Arbeitslosenzentrum Krefeld – Meerbusch e.V.
Westwall 32 – 34
47798 Krefeld
https://alz-krefeld.de/

Monatliches Plenum:

Wir treffen uns jeden ersten Mittwoch im Monat um 18 Uhr (Verschiebung an Feiertagen!). Mitstreiter sind herzlich willkommen!
Anfragen unter: kontakt@sozialbuendnis-krefeld.de
Nächster Termin: 3. Februar 2021 als Videokonferenz!

Aktueller Hinweis: Die Broschüre „Soziale Gerechtigkeit für Krefeld“ wurde nachgedruckt und kann im ALZ und bei den weiter unten genannten Stellen wieder bezogen werden.
Die Broschüre ist kostenlos; Spenden auf unser Spendenkonto in der Broschüre oder hier im Impressum werden aber gerne angenommen.

Soziale Gerechtigkeit – nicht nur – für Krefeld

Veranstaltung des „Sozialbündnis Krefeld“ in Kooperation mit dem Werkhaus Krefeld vom 22.8.20 im Südbahnhof.

Auf Basis der Aussagen in der Broschüre des Sozialbündnisses „Soziale Gerechtigkeit für Krefeld“ luden wir ein, die sozialpolitische Lage in Krefeld und darüber hinaus zu diskutieren und mit Partnern weitergehende Positionen und Aktivitäten zu entwickeln.
Lothar Wilhelms stellte die Entstehung der Broschüre anhand dieser Präsentation vor.

Zum Download der Broschüre bitte weiter runterscrollen oder zu „Veröffentlichungen“.

Zum Thema Gesundheitswesen/Krankenhäuser referierte Guido Böhmer. Er ist Personalrat im Uniklinikum Düsseldorf und bei Verdi FB03, Gesundheit und Soziales, auf Landesebene aktiv.
Seine Präsentation hier zum Dowload.


Lothar Wilhelms stellte das NRW-Netzwerk „Gerechte Gesellschaft“ mit dem Aufruf „Für eine gerechte Gesellschaft für alle“ mit dieser Präsentation vor.

Gerhard Milbert von der KAB präsentierte deren Mindestlohnkampagne. Hier die Unterschriftenliste.


Günter Rexilius vom Bündnis für Menschenwürde und Arbeit Mönchengladbach erläuterte den Hartz-IV-Appell.


Die Stichworte aus der Diskussion, auch als künftige Arbeitsaufträge für das Sozialbündnis Krefeld, wurden hier festgehalten.

Aufruf Gerechte Gesellschaft

  • Beitrags-Kategorie:Aktion

Das Sozialbündnis unterstützt den Aufruf „Gerechte Gesellschaft“ und arbeitet im Koordinierungskreis mit. Hier der aktuelle Stand:

Nach der erfolgreichen Strategiekonferenz am 15.2.20 in Bochum wurden alle Aktivitäten pandemiebedingt eingestellt bzw. unterbrochen.

Dennoch sind wir im Netzwerk Gerechte Gesellschaft nicht untätig geblieben. Wir haben unsere Impulse und Vorschläge zur Entwicklung einer Kampagne in das Bundesbündnis „Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle“ eingebracht und sind nun auf Bundesebene dabei, die Vorbereitungen einer Kampagne zu den nächsten Bundestagswahlen mit zu gestalten.
Das Ziel bleibt: Wir wollen einen fundamentalen Politikwechsel erreichen.

 Im Bundesbündnis wird derzeit an drei Baustellen gearbeitet:

1. Erarbeitung einer gemeinsamen Bündniserklärung:
Titel: „Die Krise bewältigen – Reichtum umverteilen“,
in der voraussichtlich die Forderung einer zusätzlichen Vermögensabgabe für Hyperreiche enthalten sein wird, neben unseren bestehenden Forderungen nach wieder Inkraftsetzung der Vermögenssteuer, einer wirklichen Erbschaftssteuer u.a.
 
2. Es wird an einem Papier gearbeitet, in dem für die einzelnen Bereiche wie Gesundheitswesen, Bildung, Erziehung, Wohnen, Infrastruktur die notwendigen Investitionsbeträge ermittelt werden, um die Dringlichkeit von Steuererhöhungen insbesondere für Hyperreiche zu verdeutlichen.

3. Es soll eine entsprechenden Kampagne zu den Bundestagswahlen entwickelt werden.

Wir bleiben auf jeden Fall bei unseren Planungen, die sich aus der Strategiekonferenz am 15. Februar ergeben haben:
· Wir wollen dabei unterstützen, weitere neue Ortsgruppe für die Kampagne zu bilden.

· Wir wollen dazu Veranstaltungen zu den sozialen Missständen und den Krisenkosten in mehreren Städten durchführen.

· Wir wollen zu einem geeigneten Zeitpunkt Aktionen durchführen.

Samstag, 22. August werden wir mit einer ersten Veranstaltung in Krefeld ab 10 Uhr im Südbahnhof, Saumstr. 9, starten, die das Sozialbündnis Krefeld, das in unserem Netzwerk aktiv mitmacht, durchführt.

Wir sind sehr zuversichtlich, dass unsere Vorbereitungen zu einer Kampagne zu den Bundestagswahlen bald wieder eine höhere Aufmerksamkeit erhalten. Schließlich sind die Probleme im Gesundheitswesen, im Erziehungs- und Bildungsbereich, beim Wohnen, bei der Bekämpfung der Klimakrise nach wie vor brisant. Und bei der derzeit sehr aktuellen Frage „Wer trägt die coronabedingten Krisenkosten“ wird die Notwendigkeit einer Umverteilung von oben nach unten bzw. einer Zurück-Verteilung von oben nach unten noch deutlicher.

Deshalb bitten wir um weitere Unterstützung und um Unterschriften. Macht unseren Aufruf und unsere homepage www.gerechte-gesellschaft.de weiter und breiter bekannt. Wir werden auf dieser homepage auch weiter über neue Entwicklungen informieren.

Infos bitte senden an info@gerechte-gesellschaft.de

Ich will keine Schokolade … ich will lieber fairen Lohn!

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Katholische Arbeitnehmer-Bewegung unterstützt Forderungen von Pflegekräften

In diesen Tagen werden überall Pflegende als „Held*innen der Nation“ beklatscht und mit Schokolade überhäuft. Das ist nett gemeint, aber nicht zielführend. Auch die Beschäftigten selbst sind über diese Form der Wertschätzung nicht glücklich. Denn: Nicht erst jetzt, sondern seit Jahren arbeiten die Pflegenden in Kliniken, Heimen und ambulant über ihre Kräfte hinaus, bewältigen 12-Tage Dienste am Stück mit bis zu 12 Stunden-Schichten. Sie arbeiten für geringe Bezahlung und werden lediglich als Kostenfaktor im Gesundheitssystem angesehen. Der durch die Corona-Krise ausgelöste Ausnahmezustand kann nicht mehr verbergen, was seit langem unter den Teppich gekehrt wurde: die Kürzung von Personal, die zunehmende Bürokratisierung, das Einsparen von wichtigen Therapien – all das ist weder neu noch überraschend und geschah sehenden Auges. Die Corona Pandemie sorgt jetzt dafür, dass diese Missstände immer deutlicher benannt werden. Viele erkennen nun, dass eine auf Profit ausgerichtete Pflege lebensbedrohlich ist.

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) stellt sich auf die Seite der Pflegenden und betont: Pflege gehört zur Daseinsvorsorge und darf dem Wettbewerb und der Profitlogik nicht unterworfen werden. Sie braucht ausreichende Ressourcen, Solidarität und die ihr gebührende Anerkennung. „Leben und arbeiten in Würde und Solidarität“ ist ein Leitsatz der KAB. Wir treten daher entschieden dafür ein, den politisch verursachten Pflegenotstand zu beseitigen und rufen die Verantwortlichen eindringlich auf, die Situation für die Pflegenden gemäß unsrer Forderungen zu verbessern und dadurch auch das Gesundheitssystem für jeden einzelnen von uns zu stärken.

Die KAB fordert die sofortige Umsetzung folgender Maßnahmen:

  • monatlich 500 € mehr für jeden Beschäftigten
  • Keine Privatisierung im Gesundheitswesen
  • Gefahrenzulage für gefährdete Beschäftigte in der Pflege
  • Keine Aufweichung bei Arbeits- und Ruhezeiten
  • Tägliche Corona-Tests für alle Beschäftigten
  • angemessene Schutzkleidung für alle in der Pflege tätigen

Hier die Pressemitteilung als PDF.

Hier das Plakat dazu.

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