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Seit 2009 gibt es den von der UN ausgerufenen internationalen Tag für Soziale Gerechtigkeit – die Spanne zwischen Arm und Reich hat seitdem weiter zugenommen, statt weniger zu werden. Fridays for Future Deutschland hat deswegen zum bundesweiten Demotag aufgerufen. In Krefeld mobilisiert nun ein breites Bündnis: DGB-Region Düsseldorf-Bergisch Land in Krefeld, Fridays for Future Krefeld, Emmaus Krefeld, IG Metall Krefeld, AWO Krefeld, ver.di Bezirk Linker Niederrhein, Attac Niederrhein, Zukunftsforum, Bündnis für Toleranz und Demokratie, Sozialbündnis Krefeld.
Die Krefelder DGB-Vorsitzende Zanda Gundberg fragt:
„Wer trägt eigentlich die Steuerlast, die Finanzierung unseres Staatshaushaltes, in unserem Land? Gilt das Prinzip der Besteuerung nach Leistungsfähigkeit noch? Oder stehlen sich große Einkommen und Vermögen immer mehr aus der Verantwortung und verschwinden in Steueroasen?“
Fridays for Future-Aktivistin Björna Althoff fasst zusammen: „Es gibt weltweit Multimilliardäre mit so unvorstellbarem Reichtum, dass sie zusammen Welthunger und Klimakrise gleichzeitig beheben könnten und das, ohne in ihrem dekadenten Luxusalltag auch nur zu merken, dass sie Teile ihres Vermögens abgegeben hätten. Dennoch zahlen sie weniger Steuern als wir und machen gesellschaftlich Stimmung, nach unten zu treten. Die Ungerechtigkeit ist größer als zur Zeit der französischen Revolution. Es wird Zeit, auf die Straße zu gehen! „
Frau Grundberg erläutert zur Beteiligung der Gewerkschaften:
„Der private Reichtum einiger weniger steigt ständig, während die öffentlichen Haushalte sparen und kürzen. Letztlich sind es die Haushalte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die über die Lohnsteuer und indirekten Steuern, wie die Umsatzsteuer, in zunehmendem Umfang die Staatseinnahmen finanzieren, während niemand die Einkommensmillionäre und Vermögensmilliardäre zur Kasse bittet. Ein sozialer Sprengstoff für unser Land.“
Die Aufrufenden eint die Forderungen:
📢 Steuergerechtigkeit
📢 Beseitigung von Steuerprivilegien extrem Reicher
📢 Soziale und nachhaltige Investition der Steuereinnahmen aus extremem Reichtum
20.2. um 18 Uhr ab Fabrik Heeder (Platz der Wiedervereinigung)